Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Captain America – The First Avenger (2011)

captain america

Strahlender Comicheld der Vergangenheit wird zum realen Leben erweckt, um ihn im Heute nutzbar zu machen. Viel Look und Teenagerfantasie, wenig Durchschlagskraft.  Der schmächtige Steve Rogers (Chris Evans) will zum Militär, wie sein bester Freund Bucky (Sebastian Stan), doch er ist untauglich. Irgendwie sind sie das doch alle, die Helden der Comics: Sie sind untauglich in der Gesellschaft, denn sie können nicht sein wie die anderen. Aber in ihrer vermeintlichen Schwäche liegt ihre größte Stärke. Das war es seit jeher, was abertausende von Kindern, Träumern und Außenseitern so sehr an Superheldencomics faszinierte. Der Glaube etwas besonders zu sein, gebraucht . . . → Kritik: Captain America – The First Avenger (2011)

Beim ersten Mal (2007)

Beim ersten Mal

Vom Horror und Segen des Kinderkriegens: Schonungsloser Realismus nebst freudiger Unbedarftheit und herzhaft schönem Streit. Sehr gelungene und weitsichtige Komödie. Was Regisseur und Drehbuchautor Judd Apatow mit BEIM ERSTEN MAL abliefert, unterscheidet sich stark von den gängigen Liebeskomödien, denn der Film ist nicht nur echt lustig, sondern auch kritisch und klug beobachtet. Allerdings muss erst die Hürde der Teenagerkomödie genommen werden, für welche die meisten Schauspieler ohnehin schon zu alt sind. Kiffen mit Gasmaske und ewige Witze über den Bart des Mitbewohners sind wahrlich nicht die starke Seite des Films. Der Trip auf Pilzen im Cirque du Soleil in . . . → Kritik: Beim ersten Mal (2007)

Knowing – Die Zukunft endet jetzt (2009)

Knowing

Man hat den Erfolgsregisseur Alex Proyas (Dark City) verpönt für KNOWING, denn sein rätselhafter Endzeitfilm steuert auf ein sehr fragwürdiges Ende zu. Nichts desto trotz ist KNOWING ein optisch gelungener, mysteriöser und auch beunruhigender Film, der allemal sehenswert ist, wenngleich das Drehbuch durchaus im Seichten dümpelt. Dass Professor Koestler (Nicolas Cage) mit seinem Studenten ausgerechnet am renommierten MIT über Determinismus redet, als wären alle noch in der Grundschule, ist der Unart des Drehbuchs geschuldet alle Informationen, die für die Geschichte von Belang sind, vorab schon einmal ganz zufällig durchzukauen. Das betrifft auch die Gespräche zwischen Koestler und seinem Sohn . . . → Kritik: Knowing – Die Zukunft endet jetzt (2009)

Inside Man (2006)

Inside Man

Leichte Bankräuberunterhaltung mit Stilbrüchen. So raffiniert knackt Clive Owen die Bank, dass man sich fragt, ob er sie überhaupt geknackt hat. Spannend und anders. In INSIDE MAN lässt Spike Lee nicht nur auf recht ungewöhnliche Art eine Bank ausrauben, sondern überrascht auch im Stil. Dabei lässt sich der Film schwerlich genau verordnen. Hier trifft der mit Jazz unterlegte Film Noir Detective Frazier (Denzel Washington) auf den die Kamera direkt adressierenden und dennoch vollkommen mysteriösen Dalton (Clive Owen). Dalton hat mit seinem Team einen perfekten Bankraub am Laufen, aus dem einfachen Grund, weil er es kann. Frazier übernimmt den Tatort, . . . → Kritik: Inside Man (2006)

Die Anonymen Romantiker (2010)

Die anonymen Romantiker

Netter Film voller Peinlichkeiten, Schamesröte und Charme, überzogen mit einer zarten Schokoladenmärchenglasur, die nur ab und an vom frechen Lächeln einer bezaubernden Hauptdarstellerin durchbrochen wird. Es ist einer dieser Filme, bei denen die Gefahr besteht, der Trailer hätte bereits alle Höhepunkte herausgepickt, weswegen auf den Film selbst getrost verzichtet werden kann. Tatsächlich aber bleibt der Film sehenswert, wenngleich sein Herz bereits offen liegt. Aber wie der Trailer, so wirft auch der Film seine beiden hochsensiblen Akteure gleich zu Begin in die peinliche Romanze, Spannung erzeugt ohnehin mehr das Wie als das Was und davon gibt es jede Menge. Besonders . . . → Kritik: Die Anonymen Romantiker (2010)

Blue Valentine (2010)

Blue Valentine

Liebe im richtigen Leben: Einfach, charmant, schmerzvoll, zum Scheitern verurteilt. BLUE VALENTINE ist kein Film sondern ein Erlebnis, so echt, verstörend und sinnlos wie das Leben selbst. Keine große Geschichte, sondern Tragik ohne Dramatik, die das Gesicht in versöhnlicher Trauer zur Ausdruckslosigkeit entspannt. Besonderer Film. Oft sitzt die Kamera auf einem Stativ, irgendwo im Raum, und klebt die Bilder mit sehr langer Brennweite an die Gesichter von Dean (Ryan Gosling) und Cindy (Michelle Williams), indem sie versucht ihre Bewegungen und Gänge mit zu schwenken. Wie ein den Kopf renkender Beobachter, der auf dem Sofa sitzt und sich alles ganz genau ansieht, aber dennoch nicht näher tritt oder eingreift . . . → Kritik: Blue Valentine (2010)

Der Albaner (2010)

Der Albaner

Von einem der aufbricht, weil er Leben will und sich schuldig macht, weil er überlebt.  Es könnte ganz schön schön sein, dieses Albanien, dem man ja sonst eher aus dem Weg geht, genauso wie den Leuten von da. Aber DER ALBANER deutet die Pracht nur an, die sich zeigte, wäre Albanien entsprechend wohlwollend gefilmt worden. Stattdessen gönnt sich der Film kaum etwas Schönes außer ihm, dem Albaner, Arben (Nik Xhelilaj) und schert sich auch in seinem Fall nicht sonderlich darum, ihn ins rechte Licht zu setzen. Passend zur Geschichte, die ebenfalls stark an einen Dokumentarfilm erinnert, entstehen die Bilder . . . → Kritik: Der Albaner (2010)

Nader und Simin – Eine Trennung (2011)

Nader und Simin

Schlimmer Film, der die Absicht ein soziales und familiäres Drama zu beschreiben fast schon zu gut umsetzt und das Unbehagen bis zum Bauchschmerz treibt. Deswegen ein guter Film, der zwar  ähnlich wenig Freude bereitet wie BIUTIFUL aber von der Inszenierung überzeugt und nachdenklich stimmt. Eine Trennung, so verkündet es der Titel, zwischen Nader und Simin. Von dem was Nader und Simin verbindet ist hingegen vordergründig nicht viel zu sehen, der Film beginnt beim Scheidungsrichter. Ein Trennungsdrama stellt man sich trotzdem anders vor. Die Trennung selbst wird in NADER UND SIMIN überlagert von einer Reihe anderer Konflikte, die zwar irgendwie . . . → Kritik: Nader und Simin – Eine Trennung (2011)

Operation: Kingdom (2007)

Operation: Kingdom

Packender FBI Thriller im fernen Saudi-Arabien: Rasante Terroristenjagd mit zumeist schwachen Charakteren und kriegsähnlicher Brutalität. In einer Hochgeschwindigkeitssequenz aus 3D Typographie und Realbildern erzählt OPERATION: KINGDOM zuerst einmal die Geschichte von Öl und Terror mitsamt den Verstrickungen der USA im Nahen Osten. Das Ganze wird deutlich zu hektisch und plakativ über die Leinwand geschossen, als dass man dem Film einen ernsthaften politischen Standpunkt unterstellen möchte. Jedoch kündigt sich hiermit schon eine klare und übersichtliche Linie der Inszenierung an. Der eigentliche Thrill des Films ergibt sich folgerichtig nicht aus den nur vordergründig inszenierten politischen Fallstricken und Intrigen, sondern vielmehr aus . . . → Kritik: Operation: Kingdom (2007)

Wächter der Nacht (2004), Wächter des Tages (2006)

Waechter der Nacht

Fantasy Abenteuer Epos, das auf trashige Art an BLADE und DER HERR DER RINGE erinnert. In diesem modernen Märchen mit exaltiert zur Schau getragenen russischer Seele vereint sich versponnene Träumerei mit banalem Menschsein. In Russland erfolgreicher als TITANIC. Absolut sehenswert. Moskau 1992: Anton (Konstantin Chabenski) will seine Freundin zurück, zur Not auch mit schwarzer Magie. Kaum hat er der Hexe aber seine Seele verkauft, bereut er es schon. Zu spät. Oder doch nicht? Jedenfalls verändert die Welt für immer ihr Gesicht und Anton wird von nun an nicht mehr sein, wer er war. Stattdessen findet er sich 12 Jahre später in der schäbigen Montur der Moskauer Elektrizitätswerke wieder, einen Werkzeuggürtel um die Hüften und mit dem Auftrag Licht ins Dunkel zu bringen . . . → Kritik: Wächter der Nacht (2004), Wächter des Tages (2006)