Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Filmkritik Filme

L.A. Crash (2004)

Episodenfilm um getriebene Menschen im Strudel von Rassismus und Kriminalität. Vielleicht, weil sich die Menschen in dieser Stadt, in der keiner mehr zu Fuß geht, nicht mehr berühren und alles hinter Metall und Glas stattfindet, vielleicht müssen sie deswegen mit ihren Autos zusammenkrachen, um überhaupt noch etwas zu spüren, so sinniert eine der Figuren, die Regisseur und Drehbuchautor Paul Haggis für seinen Film über L.A. ersonnen hat. Aber eigentlich ist es ein Film über die Menschen und wie ziellos sie durchs Leben gespült werden, Kollisionen inklusive. Es soll ja Menschen geben, die machen Anti Stress Übungen und Deeskalationstraining, aber die . . . → Kritik: L.A. Crash (2004)

In Ihren Augen (2010)

In Ihren Augen Poster

Ein optischer Leckerbissen, der zarte Gefühle banal, spannend und humorvoll serviert und dabei immer eigen bleibt. Es gilt ein Verbrechen zu klären für den Kriminalbeamten Espósito (Ricardo Darín), aber dafür muss er einen weiten und langen Weg gehen, über 25 Jahre hinweg. Als er ankommt, hat er eine Menge über sich gelernt, vor allem aber über Liebe und Angst. Esposito ist kein Held, genausowenig wie sein tapferer Weggefährte, der Trinker Sandoval (Guillermo Francella). Gemeinsam erinnern die beiden bisweilen an Don Quijote und Sancho Panza, denn der eine jagt Gestalten nach, die nur noch in seinem Kopf zu existieren scheinen, . . . → Kritik: In Ihren Augen (2010)

Monsters (2010)

monsters

Man darf hoffen bis zum Ende, aber passieren tut nichts, obwohl so allerhand geschieht. Nur reißt nichts mit, hat nichts einen tieferen Sinn oder geht unter die Haut. Stattdessen hält sich MONSTERS mit Belanglosigkeiten auf und wird so selbst belanglos. Der Kriegsfotograf, respektive Monsterfotograf Andrew Kaulder (Scoot McNairy) befindet sich in Mexiko, denn er soll Bilder von den Monstern und ihrer Zerstörung liefern. Die Monster, das sind Aliens die aussehen wie haushohe, wandelnde und leuchtende Köpfe von Davy Jones, des Kapitäns der Flying Dutchman aus FLUCH DER KARIBIK, mit jeder Menge Tentakeln natürlich. Kaulder erhält von seinem Chef den . . . → Kritik: Monsters (2010)

The Tourist (2010)

Italienische Divenromantik vor Filmkulissenhandlung und hübschen (Körper)Fassaden. Bei Depp und Jolie als Cast, hat man als Zuschauer gewisse Vorstellungen , denen THE TOURIST mit Angelina Jolies Starauftritt als Elise gleich in der Eingangssequenz auch vollkommen entspricht. Jolie, so scheint es, spielt Jolie: Glamour, Eleganz, Raffinesse. Eine echte Diva eben, und wäre sie die nicht schon längst, hätte spätestens Regisseur Donnersmarck sie dazu gemacht. Durch das pittoreske Venedig bewegt sie sich in verboten schönen Kleidern und mit gewichtigem Schmuck, mal durch museale Nobelhotels, mal durch die Kanäle und freilich darf eine Ballgesellschaft auch nicht fehlen – die Superlative all dessen, . . . → Kritik: The Tourist (2010)

Ein Mann von Welt (2010)

Stellan Skarsgård

Eine Groteske am Rande der Gesellschaft, wobei man sich nie sicher ist, wie groß dieser Rand tatsächlich ist. Gesprochen wird zu viel oder zu wenig, Gefühle sind verboten, Farben werden nur entwürdigend getragen, Sex wird zur Ersatz-Suchtbefriedigung der Zigaretten, denn an das Rauchverbot halten sich die anständig kaputten Menschen sehr wohl und das Morden schließlich ist eine Tugend. Das kommt ihnen bekannt vor? Dann sind sie EIN MANN VON WELT. Wo für Ulrik (Skarsgård) die Welt anfängt, endete sie für die meisten. In einem bedeutungslosen Kaff mit bedeutungslosen Menschen und Schnee. Kaum mag man glauben, dass früher wirklich alles . . . → Kritik: Ein Mann von Welt (2010)

Takers (2010) | Filmkritik und Trailer

Rasanter Bankräuber-Action Film, der sein Handwerk versteht, unabsichtlich zu verwirren weiß, keine Zeit mit unnötiger Dramaturgie oder Tiefgang verschwendet und vor allem durch die Musik punktet. Der Film beginnt schon mit sehr cooler Musik und so viel sei verraten: Er hört auch so auf. Die Charaktere sind nicht minder cool, ebenso ihre Garderobe, ihre Sprache und die Settings, was dazu führt, dass der Kontrast stark darunter leidet. Aber um Personenzeichnung wird es diesem Geschwindigkeitsspektakel wohl auch nicht gehen und die anvisierte Klientel dürft zu einem Großteil männlich und zwischen 16 und 22 sein. Aalglatte Profibanditen TAKERS fährt nicht nur . . . → Kritik: Takers (2010) | Filmkritik und Trailer

Adèle und das Geheimnis des Pharaos (2010) | Filmkritik und Trailer

Kinderfasching mit Sexappeal zwischen dramaturgischen Abgründen und schönen Bildern. Was für ein Kinderfilm! Kostüme und Maske wie auf einer Faschingsparty, eindimensionale Figuren und keine Spur von Spannung, Überraschung oder irgendwelcher anderer Emotionen. Bei einer Altersfreigabe ab 6 darf man sich hierüber wohl nicht beschweren, denn das anvisierte Publikum hätte für schwerere Kost wohl nicht die Aufmerksamkeit und das Weniger an Aufmerksamkeit, kombiniert mit einer gehörigen Portion Fantasie, macht diesen Film sicherlich zum Erlebnis. Jedoch darf an der Altersfreigabe in anderer Hinsicht von Zeit zu Zeit berechtigter Zweifel aufkommen. Denn neben dem ein oder anderen durchaus passioniert inszenierten gewaltsamen Ableben, . . . → Kritik: Adèle und das Geheimnis des Pharaos (2010) | Filmkritik und Trailer

Black Death (2010) | Filmkritik und Trailer

Sind sie ein guter Christ? Christopher Smith‘s „Black Death“ wird sie an die Grenzen ihres Glaubens bringen – und noch einen Schritt weiter. Was Christopher Smith letztes Jahr in Blankenburg, Schloß Querfurt und an anderen Orten in Deutschland drehte, war, soviel sei gleich verraten, kein Horrorfilm, auch wenn BLACK DEATH mancherorts so genannt wird und es dem Fortlauf des filmischen Schaffens von Smith entsprechen wurde, der seine Horrorfilmkarriere mit CREEP begann, einem Film aus dem Jahre 2004 mit Franke Potente als „Scream Queen“. Was für eine Art Film BLACK DEATH ist, erfährt der Zuschauer erst recht spät, Hexen jedenfalls . . . → Kritik: Black Death (2010) | Filmkritik und Trailer