Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Inside Man (2006)

Inside Man

Leichte Bankräuberunterhaltung mit Stilbrüchen. So raffiniert knackt Clive Owen die Bank, dass man sich fragt, ob er sie überhaupt geknackt hat. Spannend und anders. In INSIDE MAN lässt Spike Lee nicht nur auf recht ungewöhnliche Art eine Bank ausrauben, sondern überrascht auch im Stil. Dabei lässt sich der Film schwerlich genau verordnen. Hier trifft der mit Jazz unterlegte Film Noir Detective Frazier (Denzel Washington) auf den die Kamera direkt adressierenden und dennoch vollkommen mysteriösen Dalton (Clive Owen). Dalton hat mit seinem Team einen perfekten Bankraub am Laufen, aus dem einfachen Grund, weil er es kann. Frazier übernimmt den Tatort, . . . → Kritik: Inside Man (2006)

Operation: Kingdom (2007)

Operation: Kingdom

Packender FBI Thriller im fernen Saudi-Arabien: Rasante Terroristenjagd mit zumeist schwachen Charakteren und kriegsähnlicher Brutalität. In einer Hochgeschwindigkeitssequenz aus 3D Typographie und Realbildern erzählt OPERATION: KINGDOM zuerst einmal die Geschichte von Öl und Terror mitsamt den Verstrickungen der USA im Nahen Osten. Das Ganze wird deutlich zu hektisch und plakativ über die Leinwand geschossen, als dass man dem Film einen ernsthaften politischen Standpunkt unterstellen möchte. Jedoch kündigt sich hiermit schon eine klare und übersichtliche Linie der Inszenierung an. Der eigentliche Thrill des Films ergibt sich folgerichtig nicht aus den nur vordergründig inszenierten politischen Fallstricken und Intrigen, sondern vielmehr aus . . . → Kritik: Operation: Kingdom (2007)

Der Mandant (2011)

Der Mandant

Äußerst spannender und dennoch voll entspannter Anwaltskriminalfilm mit groovigem Soundtrack und jeder Menge Style. Ein Must-See mit GTA Flair. Was in Deutschland mit DER MANDANT recht bürokratisch betitelt ist, hat im Original weitaus mehr Wohlklang: LINCOLN LAWYER. Dabei verweist der Lincoln auf das fahrende Büro des Anwalts Haller (Matthew McConaughey), ein Kasten von einem Auto und schwarz wie der Chauffeur – aber der Schein trügt. Im Wagen von Haller herrscht ein heilloses Chaos und den aalglatten Widerling mit chromblitzender Fassade gibt er aus taktischen Gründen, er kann auch anders. Er ist der Typ, der es nach oben geschafft hat ohne sich von der Straße oder gesellschaftlichen Verfehlungen zu entfernen. Er ist der Bad Guy, der auf der Seite des Publikums ebenso wie auf der Seite der Dealer, Huren und . . . → Kritik: Der Mandant (2011)

Wer ist Hanna (2011)

Wer ist Hanna

Im Gegensatz zur BOURNE IDENTITY ist die Frage nach der Identität von HANNA nicht wirklich brisant. Vielmehr zählt das Wie als das Wer, und daran hält sich auch der Film, entgegen dem deutschen Titel. Wie sie ist, die Hanna: Außergewöhnlich, anders, gewagt, experimentell – und deswegen trifft sie nicht wirklich ins Herz. Von Anfang an bleibt WER IST HANNA schwer zu verorten. Dies betrifft nicht nur Ort und Zeit, sondern vor allem auch die Haltung des Films zum Erzählten. Was wie Abenteuer und Fantasy beginnt, wechselt bald ins Agentengenre, springt über Actionfilm auf Jugendfilm um und lässt auch Musikvideo, . . . → Kritik: Wer ist Hanna (2011)

Winter's Bone (2010)

winters bone

Nüchterner Film in kalter, trockener Luft. Ree (Jennifer Lawrence) sorgt für ihre zwei kleinen Geschwister ebenso wie für ihre verrückt gewordenen Mutter, die keinen Ton mehr von sich gibt. Das macht sie ohne Murren, ohne Geld, mit Fassung und mit siebzehn Jahren. Ihr Ziel ist es, zur Armee zu gehen, denn die bezahlen viel Geld bei einer Verpflichtung für fünf Jahre.  Jedoch ist ihr Vater, einer von vielen Drogenköchen der Region, verschwunden – kurz vor seinem Gerichtstermin. Als Kaution diente das kleine Holzhaus, in dem Ree mit dem traurigen Rest ihrer Familie haust. Sie hat einige Tage, um ihn . . . → Kritik: Winter’s Bone (2010)

In Ihren Augen (2010)

In Ihren Augen Poster

Ein optischer Leckerbissen, der zarte Gefühle banal, spannend und humorvoll serviert und dabei immer eigen bleibt. Es gilt ein Verbrechen zu klären für den Kriminalbeamten Espósito (Ricardo Darín), aber dafür muss er einen weiten und langen Weg gehen, über 25 Jahre hinweg. Als er ankommt, hat er eine Menge über sich gelernt, vor allem aber über Liebe und Angst. Esposito ist kein Held, genausowenig wie sein tapferer Weggefährte, der Trinker Sandoval (Guillermo Francella). Gemeinsam erinnern die beiden bisweilen an Don Quijote und Sancho Panza, denn der eine jagt Gestalten nach, die nur noch in seinem Kopf zu existieren scheinen, . . . → Kritik: In Ihren Augen (2010)

Inception (2010)

inception Poster

Von: Christopher Nolan Mit: Cillian Murphy, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Leonardo DiCaprio, Lukas Haas, Marion Cotillard, Michael Caine, Tom Berenger, Tom Hardy Vielleicht sind Träume die einzige Quelle von Inspiration und Kreativität, im Filmgeschäft jedenfalls waren sie schon immer unerlässlich. Auf eine spektakuläre Art setzt sich Regisseur und Drehbuchautor Nolan mit Träumen auseinander, kratzt an großen Themen wie Erinnerung, freiem Willen und Erkenntnisfähigkeit und schafft es fast einen Knaller wie Matrix zu landen. Fast? Nun, nach Inception fragt man sich unweigerlich: War das ein Traum? Optisch, emotional, und kognitiv höchst . . . → Kritik: Inception (2010)

Shutter Island (2010)

shutter island

Mit: Ben Kingsley, Christopher Denham, Elias Koteas, Emily Mortimer, Jackie Earle Haley, John Carroll Lynch, Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Martin Scorsese, Max von Sydow, Michelle Williams, Patricia Clarkson, Ted Levine Shutter Island ist alles andere als angenehm. Es gibt keinen Stuhl und kein Bett auf das man sich entspannt legen könnte, ohne Angst zu haben von etwas oder jemandem heimgesucht zu werden, keine Wand an die man sich lehnen könnte, ohne die Furcht alles könnte einstürzen. Polizist Teddy Daniels (DiCaprio) wird bei seinen Ermittlungen konsequent und überraschend gequält, von innen wie von außen, doch er kämpft tapfer. Konsequenter Mystery-Psycho-Thriller, . . . → Kritik: Shutter Island (2010)