Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Paul Schneider Filme

Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein (2011)

Die Liebenden Poster

Vieaux Vague: Hurendasein, Erinnerungsliebe und kompromisslose Konsequenz.

So alt ist Regisseur und Drehbuchautor Christophe Honoré noch gar nicht, als dass man von ihm einen Film erwarten möchte, der Liebe über Jahrzehnte und gar Generationen hinweg zu begreifen versucht. Und was er dabei geschaffen hat ist ein Monster. Inhaltlich, stilistisch und dramaturgisch präsentiert sich DIE LIEBENDEN – Von der Last, glücklich zu sein als ein zerrissenes Etwas mit schönen Augen und einem hässlichen Maul, in das der Zuschauer konsequent zu blicken gezwungen wird. Wer den Weg der Passion geht in Honorés Welt, der wählt eine Liebe jenseits der Gesellschaft, jenseits . . . → Kritik: Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein (2011)

Wasser für die Elefanten (2011)

Wasser für die Elefanten

Lose Szenenschau um ein Zirkusdrama in den 30ern, das weniger dramatisch ist als es vorgibt zu sein und neben unspektakulären Bildern auch schauspielerisch farblos bleibt. Eigentlich darf man sich über WASSER FÜR DIE ELEFANTEN nicht beschweren, wirklich freuen kann man sich aber auch nicht darüber. Irgendwie belanglos reihen sich die Szenen aneinander, nie langweilig, nie mitreißend. Die Ellipsen und logischen Sprunge deuten auf fehlende Konsistenz im Unterbau hin, alles bleibt oberflächlich, sowohl der Zirkus, als auch die Figuren. Da diese Oberfläche weder den Charme und Zauber eines Tim Burton Films hat, noch die bittere 30er Jahre Härte von ES . . . → Kritik: Wasser für die Elefanten (2011)

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)

Die Ermordung des Jesse James

Irgendwo zwischen Biopic, Spätwestern, Märchen und Hommage bewegt sich dieser außergwöhnliche, langsame, psychologische und emotionale Film. Der Film erweckt den Eindruck, als hätte Drehbuchautor und Regisseur Andrew Dominik (nach dem gleichnamigen Roman von Ron Hansen) begonnen über die Legende Jesse James (Brad Pitt) zu recherchieren, um dann den Fortschritt seiner Nachforschungen und den damit verbundenen Wandel seiner Einsichten auf diesen amerikanischen Helden als dramaturgischen Bogen zu verwenden. Die Erzählerstimme gibt dabei den Faden und die Haltung des Regisseurs wieder. Gleich zu Beginn wird Jesse James ähnlich einer Naturgewalt oder eines Phänomens pathetisch bebildert eingeführt als einer, der allein . . . → Kritik: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)