Filme nach Schulnoten:

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Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
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KINOFILME UNSORTIERT:
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2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

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Gute Filme 2010

Bestimmt gab es in diesem Jahr noch andere tolle Filme, hier nun alle, die auf 2501 besprochen wurden.

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (2010)

detective dee Plakat

Fantastisch kombiniert: Sherlock Holmes wäre stolz auf seinen asiatischen Kung-Fu Kollegen, dessen Schlagfertigkeit und Logik es zudem mit Indiana Jones Abenteuerlust aufnimmt.

Ein großes Abenteuer und mindestens ebensoviel detektivische Finesse ziehen den Zuschauer in Tsui Harks DETECTIVE DEE UND DAS GEHEIMNIS DER PHANTOMFLAMMEN in ihren Bann. Von Anfang an wird hier versucht einen großen Film auf die Beine zu stellen, der sich nicht hinter einem Klassikern wie INDIANA JONES einreihen will. Kurz vor der Krönung der ersten chinesischen Kaiserin, ca. 700 nach Christus, ereignen sich mysteriöse Todesfälle um den Palast, was die Herrscherin (Carina Lau) dazu zwingt den Dissidenten . . . → Kritik: Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (2010)

Bunraku (2010)

Bunraku Gackt Hartnett Bild

Puristischer und dennoch verspielter Kämpferfilm vor digitaler Papierkulisse. Im Leben geht es nicht nur ums Kämpfen? Doch. Bunraku ist die Essenz aller Jungsfilme und deswegen schon wieder massentauglich. Wir befinden uns in einer nicht näher definierten Zukunft nach der kriegerischen Apokalypse der modernen Welt. Sämtliche Feuerwaffen wurden vernichtet, um die verbliebenen Menschen vor dem eigenen Selbstzerstörungstrieb zu retten. Doch Ausbeutung und Unterdrückung gehen weiter. Nicola (Ron Perleman) der Holzfäller hat das Land in seiner Gewalt, unterstützt von einer Killerbande, die mit Schwertern und Fäusten tötet. Das Land ist hierbei nichts weiter als eine Ansammlung aus Pappmache und Papier, geformt . . . → Kritik: Bunraku (2010)

Die Liebesfälscher (2010)

Die Liebesfälscher

Dekonstruktion des Zusammenseins: Binoche spielt Kiarostamis Gedanken – weitsichtig, überraschend, schwer. Zwischen Original und Kopie pendelt Abbas Kiarostami‘s neuester Film DIE LIEBESFÄLSCHER. In dem vom Iraner gewohnt wortlastig inszenierten Werk treffen Juliette Binoche (ohne Namen) und James (William Shimell) aufeinander — geraten aneinander und bewegen sich aneinander vorbei. Die Handlung findet nahezu in Echtzeit statt, die Einstellungen stehen sehr lange und werden kaum unterschnitten, Geräusche und Musik fehlen oft gänzlich. Kiarostami sieht in den belanglosen und gerade zu Beginn auch extrem langwierigen Zwischenmomenten nicht weg, ebenso wenig, wie er die wichtigen Details gesondert aufs Korn nimmt. Das Leben als . . . → Kritik: Die Liebesfälscher (2010)

Shanghai (2010)

Shanghai Film Poster

Historischer Agententhriller vor gelungener Film noir Kulisse wartet mit einem traumhaften Cast auf und besetzt dennoch falsch. Wie Berlin oder Casablanca, so ist auch Shanghai am Vorabend des Zweiten Weltkrieges ein knisternd heißes Pflaster und wie prädestiniert dafür, als Kulisse für spannende Filme mit viel Abenteuergehalt zu dienen. Fast als klassischen Film noir inszeniert Mikael Håfström eine groß angelegte Agentengeschichte zwischen den aufkommenden japanischen Besatzern, chinesischen Widerstandskämpfern, Nazis und den Shanghaier Triaden. Mittendrin ermittelt der amerikanische Spion Paul (John Cusack), der hofft einen Mord zu klären, indem er einer mysteriösen Frau folgt. Anna (Gong Li) ist jedoch nur . . . → Kritik: Shanghai (2010)

Easy Money – Spür die Angst (2010)

Easy Money Poster

Hart, schnell, gefährlich: Easy Money zeigt schonungslos echt wirkende Kriminalität, die neben Gewalt und dem verfluchten Geld vor allem mit Angst zu tun hat. Filmtipp. Irgendwo in der Mittelschicht lässt EASY MONEY noch Menschen vermuten, die nicht ganz so sehr auf Geld fixiert sind, doch von denen wird nicht erzählt. Stattdessen bevölkert der auf einem Bestseller von Jens Lapidus basierende Film die Leinwand mit Kriminellen, sowohl ganz Unten als auch ganz Oben in der Gesellschaft. An beiden Enden ist jeder nur auf seinen Vorteil bedacht und die Niedertracht der feinen Gesellschaft steht der rohen Gewalt der Underdogs ums nichts . . . → Kritik: Easy Money – Spür die Angst (2010)

Die Anonymen Romantiker (2010)

Die anonymen Romantiker

Netter Film voller Peinlichkeiten, Schamesröte und Charme, überzogen mit einer zarten Schokoladenmärchenglasur, die nur ab und an vom frechen Lächeln einer bezaubernden Hauptdarstellerin durchbrochen wird. Es ist einer dieser Filme, bei denen die Gefahr besteht, der Trailer hätte bereits alle Höhepunkte herausgepickt, weswegen auf den Film selbst getrost verzichtet werden kann. Tatsächlich aber bleibt der Film sehenswert, wenngleich sein Herz bereits offen liegt. Aber wie der Trailer, so wirft auch der Film seine beiden hochsensiblen Akteure gleich zu Begin in die peinliche Romanze, Spannung erzeugt ohnehin mehr das Wie als das Was und davon gibt es jede Menge. Besonders . . . → Kritik: Die Anonymen Romantiker (2010)

Blue Valentine (2010)

Blue Valentine

Liebe im richtigen Leben: Einfach, charmant, schmerzvoll, zum Scheitern verurteilt. BLUE VALENTINE ist kein Film sondern ein Erlebnis, so echt, verstörend und sinnlos wie das Leben selbst. Keine große Geschichte, sondern Tragik ohne Dramatik, die das Gesicht in versöhnlicher Trauer zur Ausdruckslosigkeit entspannt. Besonderer Film. Oft sitzt die Kamera auf einem Stativ, irgendwo im Raum, und klebt die Bilder mit sehr langer Brennweite an die Gesichter von Dean (Ryan Gosling) und Cindy (Michelle Williams), indem sie versucht ihre Bewegungen und Gänge mit zu schwenken. Wie ein den Kopf renkender Beobachter, der auf dem Sofa sitzt und sich alles ganz genau ansieht, aber dennoch nicht näher tritt oder eingreift . . . → Kritik: Blue Valentine (2010)

Der Albaner (2010)

Der Albaner

Von einem der aufbricht, weil er Leben will und sich schuldig macht, weil er überlebt.  Es könnte ganz schön schön sein, dieses Albanien, dem man ja sonst eher aus dem Weg geht, genauso wie den Leuten von da. Aber DER ALBANER deutet die Pracht nur an, die sich zeigte, wäre Albanien entsprechend wohlwollend gefilmt worden. Stattdessen gönnt sich der Film kaum etwas Schönes außer ihm, dem Albaner, Arben (Nik Xhelilaj) und schert sich auch in seinem Fall nicht sonderlich darum, ihn ins rechte Licht zu setzen. Passend zur Geschichte, die ebenfalls stark an einen Dokumentarfilm erinnert, entstehen die Bilder . . . → Kritik: Der Albaner (2010)

Ip Man 2 (2010)

Ip Man 2

Fortsetzung des erfolgreichen Martial Arts Films mit Donnie Yen in der Rolle des historischen Wing Chun Kung Fu Spezialisten Yip Man. Dabei wandelt Ip Man 2 auf den Spuren von Hollywoodblockbuster der 80/90er Jahre: Legendenbildung, Ehre und Nationalpathos vor epischer Melodie. Der Krieg ist vorüber, die japanische Besatzung gebrochen und Ip Man versucht wie viele seiner Landsleute sein Glück in Hong Kong. Doch wo vormals Japaner die Kultur der Chinesen mit Füßen traten, sind es nun die herablassenden britischen Kolonialherren, die den Chinesen das Leben im „eigenen Land“ schwer machen. Dabei läuft Ip Mans (Donnie Yen) neu eröffnete Kung . . . → Kritik: Ip Man 2 (2010)

Senna (2010)

senna

Lady Di für Rennsportfans. Die eindringliche Dokumentation aus Archivmaterial rast kurzweilig durch Ayrton Senna‘s Leben und scheint die Legendenbildung um den brasilianischen Rennfahrer durch spirituellen Fatalismus zu befeuern. Die Stationen des Film sind recht simple aneinandergereiht: Nach der kurzen Vorstellung des jugendlichen Kartfahrers geht es für Senna in die Formel 1. Dort werden einige der eindrucksvollsten und umstrittensten Rennen explosiv aufgearbeitet. Dies geschieht durch geschickten Einsatz der Kommentatorstimmen, Off Kommentaren, haufenweise interessantem Archivmaterial und stets einer Brise von persönlichem Drama und Konflikt, was den Druck und die Spannung der einzelnen Rennen erst greifbar macht. Neben dem Duell Prost Senna . . . → Kritik: Senna (2010)