Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Thor 3D (2011)

thor

Dreidimensionale Bilder mit hohem Schauwert: THOR ist eine gelungene Kinoattraktion die nichts falsch macht und die Zeit wie im Fluge vergehen lässt. Die Titelsequenz  für sich genommen verdeutlicht mit welcher Akribie und Geduld hier unter der Regie von Kenneth Branagh Heerscharen von Computerartists gen Perfektion strebten. Branagh, den man näher bei Shakespeare als in der Comicactionecke sieht, wirkt wohltuend auf das Genre ein und beschert dem Film nebst toller Besetzung stets den richtigen Ton. So können auch zwischen einem Muskelberg und einer Primaballerina die Funken fliegen, ohne dass es ins Auge geht. Wenn dann noch Größen wie Stellan Skarsgård . . . → Kritik: Thor 3D (2011)

Ohne Limit (2011)

Ohne Limit

Kurzweiliger und visuell ambitionierter Film mit geistigen Superkräften. Viel Fantasy, wenig Bodenhaftung und klassische Rollenverteilung. Nicht mitreißend aber unterhaltend. Seit einigen Jahren schon gibt es vor allem in den USA einen Hype um legale Drogen wie Modafinil. Das sind eigentlich Pillen gegen Schläfrigkeit, die aber auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern sollen. Vor allem an Universitäten erfreuten sie sich großer Beliebtheit, über ihren Nutzen hingegen wird noch heftig diskutiert. Was in der Realität noch nicht hinlänglich bekannt ist, reicht im Film schon lange um Eddie (Bradley Cooper) aus seinem Dasein als eingebildeter Schriftsteller und notorischer Selbstbetrüger an die Spitze der . . . → Kritik: Ohne Limit (2011)

The Mechanic (2011)

The Mechanic

Emotionslose Auftragskilleraction nach dem Klassiker KALTER HAUCH mit Jason Statham als Charles Bronson’s Nachfolger, die auch durch Donald Sutherland nicht zum Agententhriller wird. Arthur Bishop (Jason Statham) hat im Laufe seiner Jahre als Auftragskiller derart viel Erfahrung gesammelt, dass seine Art Menschen ins Jenseits zu befördern wahrlich zum Staunen veranlasst – auch deswegen, weil nicht immer alles Sinn macht. Um der nicht immer gewährleisteten Nachvollziehbarkeit des Erzählten zu entgehen, ist der Film eher elliptisch angelegt, im Handlungsfluss ebenso wie in emotionalen Dingen. Deswegen spielt es auch keine Rolle, für wen Bishop arbeitet und stets wenn der Film nicht weiter . . . → Kritik: The Mechanic (2011)

Drive Angry (2011)

drive angry

Höllenritt mit heißen Schlitten: Nicolas Cage in seinem Element DRIVE ANGRY ist die Art von Unterhaltung, die sich männliche Jugendliche Wünschen, wenn Autos und Schießereien allein zu langweilig werden. Nicolas Cage alias Milton ist in diesem Streifen eine echte Ausgeburt der Hölle und zudem stinksauer auf ein paar ganz üble Jungs, mit denen er eine Rechnung offen hat. Dass diese sich mit Pentagrammen schmücken und zu Satan beten, verschleiert nur dürftig ihre Herkunft aus niederer Provenienz zweitklassiger Actionmovies. Aber wenigstens eine Lichtgestalt findet sich in DRIVE ANGRY: William Fichtner gibt den Buchhalter der Hölle, einen mit wahrlich bemerkenswerten Talenten . . . → Kritik: Drive Angry (2011)

Unknown Identity (2011)

Unknown Identity

Ohnmächtiger Kampf um die Identität inmitten krimineller Verstrickungen von Weltrang. Es wirkt wie eine Mischung aus BOURNE und kafkaeskem Gefängnis, wenn Martin Harris (Liam Neeson) nach einem Autounfall zwar nur Teile seiner Erinnerung verliert, ihm seine Identität aber dennoch abhanden kommt. Geraubt wird sie ihm von einem Unbekannten (Aidan Quinn) mitsamt seiner Frau (January Jones), die in einer der besten und gemeinsten Szenen des Films ihren angeblichen Mann nicht mehr kennt. Jones, sonst hauptsächlich als Erscheinung agierend, kann in diesem Wut evozierenden Moment all ihre makellose Unnahbarkeit in die Waagschale werfen. Das trifft Neeson alias Harris umso härter, denn . . . → Kritik: Unknown Identity (2011)

Pina 3D (2011)

Pina 3D Gute Filme

Tanzen und Sterben: Alles andere ist verloren. PINA ist nicht wie einer der Tanzfilme Pina Bauschs, wenngleich er ähnlich zusammengewürfelt erscheint. PINA ist auch keine Dokumentation, denn es wird nichts dokumentiert. Aber obwohl er mehr fiktiv als dokumentarisch wirkt, fällt er auch als Spielfilm aus dem Rahmen, denn trotz Erzählungen fehlt die Narration. Schließlich ist PINA auch ein wenig Pina Bausch, aus alten Aufnahmen, im Gespräch, bei den Proben und sogar ein wenig beim Tanzen. Am besten ist dieses Sammelsurium aus kurzen Archivfetzen, 3D Rahmung, Aufführungsverfilmung, Wiederverfilmung, Off-Stimmen Portraits und deren getanzte Bebilderung wohl wirklich eine Hommage zu nennen. . . . → Kritik: Pina 3D (2011)

The King’s Speech – Die Rede des Königs (2011)

Feines und hervorragend gespieltes psychologisches Drama mit psychoanalytisch-schauspieltheoretischem Lösungsansatz, historischer Kulissenkulisse und wenig Handlung. Es ist neblig in London. Die heikle Weltpolitik am Vorabend des zweiten Weltkriegs zeichnet sich ebenso undeutlich ab wie die Konturen der Stadt, weswegen sie lediglich das Podium gibt, von welchem aus THE KINGS SPEECH spricht. Die Hofgesellschaft, die Königsfamilie, die Kleider und das ganze historische Setting: Nichts als Kulisse. Spannung, überraschende Wendungen, vertrackte Handlung: Nichts. Die erste Szene bringt es bereits ziemlich deutlich auf den Punkt, wo dieser Film anecken will. Albert (Colin Firth), Sohn des Königs und Bruder des Thronfolgers, soll eine große . . . → Kritik: The King’s Speech – Die Rede des Königs (2011)