Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Super 8 (2011)

Super 8

Regisseur J.J. Abram wandelt auf den Spuren seines Produzenten Steven Spielberg und inszeniert mit SUPER 8 eine Mischung aus plakativem Zeigen nebst ostentativem Verbergen. Dabei zeigen sich nicht nur inhaltliche und dramaturgische Parallelen zu Spielbergklassikern: Der Film spielt nicht nur in den 70/80ern, er sieht auch so aus, als wäre er damals gedreht worden. Mehr für Kinder und Jugendliche geeignet. Joe (Joel Courtney) könnte ein normaler Teenager sein, der gerade dem Zahnspangenalter entronnen ist. Doch SUPER 8 zeichnet ihn als Halbwaisen mit gespaltenem Verhältnis zum Vater (Kyle Chandler), in einer blassen Welt, die von bedächtig komponierten, bedeutungsschwangeren Bildern nur . . . → Kritik: Super 8 (2011)

Nader und Simin – Eine Trennung (2011)

Nader und Simin

Schlimmer Film, der die Absicht ein soziales und familiäres Drama zu beschreiben fast schon zu gut umsetzt und das Unbehagen bis zum Bauchschmerz treibt. Deswegen ein guter Film, der zwar  ähnlich wenig Freude bereitet wie BIUTIFUL aber von der Inszenierung überzeugt und nachdenklich stimmt. Eine Trennung, so verkündet es der Titel, zwischen Nader und Simin. Von dem was Nader und Simin verbindet ist hingegen vordergründig nicht viel zu sehen, der Film beginnt beim Scheidungsrichter. Ein Trennungsdrama stellt man sich trotzdem anders vor. Die Trennung selbst wird in NADER UND SIMIN überlagert von einer Reihe anderer Konflikte, die zwar irgendwie . . . → Kritik: Nader und Simin – Eine Trennung (2011)

Der Plan (2011)

der Plan

Romantisches Liebesfilm Hin und Her zwischen Matt Damon, Emily Blunt und einer Horde bürokratischer Engel. Charmant und unterhaltsam. David Norris (Matt Damon) ist fast wie ein amerikanischer zu Guttenberg: Jung, charismatisch und mit der Aussicht auf eine blendende politische Karriere. Bis die Zeitung seinen Fauxpas während einer Party dokumentiert, was den Vorsprung in den Umfrageergebnissen zur Wahl des Senators von New York im Nu zunichte macht. Statt Senator zu werden, trifft er auf die unorthodoxe Elise (Emily Blunt) und plötzlich zeigen sich sympathische Sprünge im Lack des geschniegelten Politikers. Die Geschichte wäre freilich zu einfach, wenn die Liebenden gleich . . . → Kritik: Der Plan (2011)

Der Mandant (2011)

Der Mandant

Äußerst spannender und dennoch voll entspannter Anwaltskriminalfilm mit groovigem Soundtrack und jeder Menge Style. Ein Must-See mit GTA Flair. Was in Deutschland mit DER MANDANT recht bürokratisch betitelt ist, hat im Original weitaus mehr Wohlklang: LINCOLN LAWYER. Dabei verweist der Lincoln auf das fahrende Büro des Anwalts Haller (Matthew McConaughey), ein Kasten von einem Auto und schwarz wie der Chauffeur – aber der Schein trügt. Im Wagen von Haller herrscht ein heilloses Chaos und den aalglatten Widerling mit chromblitzender Fassade gibt er aus taktischen Gründen, er kann auch anders. Er ist der Typ, der es nach oben geschafft hat ohne sich von der Straße oder gesellschaftlichen Verfehlungen zu entfernen. Er ist der Bad Guy, der auf der Seite des Publikums ebenso wie auf der Seite der Dealer, Huren und . . . → Kritik: Der Mandant (2011)

Source Code (2011)

Source Code

Im Herzen der Explosion findet SOURCE CODE sanfte Science Fiction und einen positiven Blick aufs Leben. Der morgendliche Flug durch Stadt und Landschaft, mit dem SOURCE CODE eröffnet wird, wäre wunderschön, würde nicht die bedrohliche Orchestermusik wie Damokles Schwert über der Szenerie hängen. Das Unbehagen wird noch größer, als Colter (Jake Gyllenhaal) plötzlich im Zug erwacht und keine Ahnung hat, wie er dort hingelangt ist. Noch dazu scheint ihn seine charmante Begleiterin zu kennen, er selbst jedoch kann sich weder an sie, noch an das Zugticket in seiner Brusttasche erinnern. Die Verwunderung dauert nicht lange an, gerade einmal acht . . . → Kritik: Source Code (2011)

The Tree of Life (2011)

the tree of life

Terrence Malick wird alt! The Tree of Life ist nur sekundär eine allumfassende Betrachtung des Lebens. Ursprung und Ziel dieser Gedanken ist aber der Tod. Um diesen gewinnbringend ins Leben einzubinden, will Malick nicht vom Glauben ablassen. Vermutlich war es schon in DER SCHMALE GRAT die Beschäftigung mit dem Tod und dem sinnlosen Zerstören von Leben im Krieg, die Malick zu einem kontemplativen und sinnsuchenden Meisterwerk antrieben. Und auch in THE NEW WORLD nimmt der Tod eine zentrale Stellung ein, der trotz aller Grausamkeit und Qualen als eine Erfüllung erscheint. THE TREE OF LIFE spart vordergründige Geschichten und Handlungen . . . → Kritik: The Tree of Life (2011)

Hobo with a shotgun (2011)

Hobo with a shotgun

Hobo with a shotgunDas einzig echte an diesem Film ist sein Kunstblut, alles andere ist nur Show. HOBO WITH A SHOTGUN ist nach MACHETE eine weitere Fake Trailer Verfilmung der Grindhouse Filme PLANET TERROR und DEATH PROOF. Der kanadische Nachwuchsfilmemacher Jason Eisener, der damals mit seinem Faketrailer die Ausschreibung von Robert Rodriguez gewann, durfte nun tatsächlich den Film drehen. Warum auch immer. . . . → Kritik: Hobo with a shotgun (2011)

Priest (2011)

Priest

Eklektizistische Ober Fläche: Priest ist ein fantasie- und actionreiches Ausstattungs- und Effektspektakel ohne Fenster zur Seele. „Und ob ich schon wandelte im zertrampelten Tal, für gute Bilder ist mir alles egal…“ Bevor Priest beginnen darf, werden dem Zuschauer zwei Rückblicke gegeben. Der eine untermauert schon den hohen ästhetischen Anspruch des düsteren Films, der von durchdachten Einstellungen und vielen Kamerabewegungen in einem perfekt ausgestatteten Set lebt. Der andere Rückblick hingegen, eine animierte Comiczeichnung, ist weder sonderlich hübsch anzusehen noch sonstwie fesselnd, vor allem aber konterkariert er den Look des restlichen Films. Wer dieses Element nicht der künstlerischen Leitung zuschreiben will, . . . → Kritik: Priest (2011)

Wer ist Hanna (2011)

Wer ist Hanna

Im Gegensatz zur BOURNE IDENTITY ist die Frage nach der Identität von HANNA nicht wirklich brisant. Vielmehr zählt das Wie als das Wer, und daran hält sich auch der Film, entgegen dem deutschen Titel. Wie sie ist, die Hanna: Außergewöhnlich, anders, gewagt, experimentell – und deswegen trifft sie nicht wirklich ins Herz. Von Anfang an bleibt WER IST HANNA schwer zu verorten. Dies betrifft nicht nur Ort und Zeit, sondern vor allem auch die Haltung des Films zum Erzählten. Was wie Abenteuer und Fantasy beginnt, wechselt bald ins Agentengenre, springt über Actionfilm auf Jugendfilm um und lässt auch Musikvideo, . . . → Kritik: Wer ist Hanna (2011)

Wasser für die Elefanten (2011)

Wasser für die Elefanten

Lose Szenenschau um ein Zirkusdrama in den 30ern, das weniger dramatisch ist als es vorgibt zu sein und neben unspektakulären Bildern auch schauspielerisch farblos bleibt. Eigentlich darf man sich über WASSER FÜR DIE ELEFANTEN nicht beschweren, wirklich freuen kann man sich aber auch nicht darüber. Irgendwie belanglos reihen sich die Szenen aneinander, nie langweilig, nie mitreißend. Die Ellipsen und logischen Sprunge deuten auf fehlende Konsistenz im Unterbau hin, alles bleibt oberflächlich, sowohl der Zirkus, als auch die Figuren. Da diese Oberfläche weder den Charme und Zauber eines Tim Burton Films hat, noch die bittere 30er Jahre Härte von ES . . . → Kritik: Wasser für die Elefanten (2011)