Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Der Mandant (2011)

Der Mandant

Äußerst spannender und dennoch voll entspannter Anwaltskriminalfilm mit groovigem Soundtrack und jeder Menge Style. Ein Must-See mit GTA Flair. Was in Deutschland mit DER MANDANT recht bürokratisch betitelt ist, hat im Original weitaus mehr Wohlklang: LINCOLN LAWYER. Dabei verweist der Lincoln auf das fahrende Büro des Anwalts Haller (Matthew McConaughey), ein Kasten von einem Auto und schwarz wie der Chauffeur – aber der Schein trügt. Im Wagen von Haller herrscht ein heilloses Chaos und den aalglatten Widerling mit chromblitzender Fassade gibt er aus taktischen Gründen, er kann auch anders. Er ist der Typ, der es nach oben geschafft hat ohne sich von der Straße oder gesellschaftlichen Verfehlungen zu entfernen. Er ist der Bad Guy, der auf der Seite des Publikums ebenso wie auf der Seite der Dealer, Huren und . . . → Kritik: Der Mandant (2011)

Source Code (2011)

Source Code

Im Herzen der Explosion findet SOURCE CODE sanfte Science Fiction und einen positiven Blick aufs Leben. Der morgendliche Flug durch Stadt und Landschaft, mit dem SOURCE CODE eröffnet wird, wäre wunderschön, würde nicht die bedrohliche Orchestermusik wie Damokles Schwert über der Szenerie hängen. Das Unbehagen wird noch größer, als Colter (Jake Gyllenhaal) plötzlich im Zug erwacht und keine Ahnung hat, wie er dort hingelangt ist. Noch dazu scheint ihn seine charmante Begleiterin zu kennen, er selbst jedoch kann sich weder an sie, noch an das Zugticket in seiner Brusttasche erinnern. Die Verwunderung dauert nicht lange an, gerade einmal acht . . . → Kritik: Source Code (2011)

The Tree of Life (2011)

the tree of life

Terrence Malick wird alt! The Tree of Life ist nur sekundär eine allumfassende Betrachtung des Lebens. Ursprung und Ziel dieser Gedanken ist aber der Tod. Um diesen gewinnbringend ins Leben einzubinden, will Malick nicht vom Glauben ablassen. Vermutlich war es schon in DER SCHMALE GRAT die Beschäftigung mit dem Tod und dem sinnlosen Zerstören von Leben im Krieg, die Malick zu einem kontemplativen und sinnsuchenden Meisterwerk antrieben. Und auch in THE NEW WORLD nimmt der Tod eine zentrale Stellung ein, der trotz aller Grausamkeit und Qualen als eine Erfüllung erscheint. THE TREE OF LIFE spart vordergründige Geschichten und Handlungen . . . → Kritik: The Tree of Life (2011)

Wer ist Hanna (2011)

Wer ist Hanna

Im Gegensatz zur BOURNE IDENTITY ist die Frage nach der Identität von HANNA nicht wirklich brisant. Vielmehr zählt das Wie als das Wer, und daran hält sich auch der Film, entgegen dem deutschen Titel. Wie sie ist, die Hanna: Außergewöhnlich, anders, gewagt, experimentell – und deswegen trifft sie nicht wirklich ins Herz. Von Anfang an bleibt WER IST HANNA schwer zu verorten. Dies betrifft nicht nur Ort und Zeit, sondern vor allem auch die Haltung des Films zum Erzählten. Was wie Abenteuer und Fantasy beginnt, wechselt bald ins Agentengenre, springt über Actionfilm auf Jugendfilm um und lässt auch Musikvideo, . . . → Kritik: Wer ist Hanna (2011)

Thor 3D (2011)

thor

Dreidimensionale Bilder mit hohem Schauwert: THOR ist eine gelungene Kinoattraktion die nichts falsch macht und die Zeit wie im Fluge vergehen lässt. Die Titelsequenz  für sich genommen verdeutlicht mit welcher Akribie und Geduld hier unter der Regie von Kenneth Branagh Heerscharen von Computerartists gen Perfektion strebten. Branagh, den man näher bei Shakespeare als in der Comicactionecke sieht, wirkt wohltuend auf das Genre ein und beschert dem Film nebst toller Besetzung stets den richtigen Ton. So können auch zwischen einem Muskelberg und einer Primaballerina die Funken fliegen, ohne dass es ins Auge geht. Wenn dann noch Größen wie Stellan Skarsgård . . . → Kritik: Thor 3D (2011)

Pina 3D (2011)

Pina 3D Gute Filme

Tanzen und Sterben: Alles andere ist verloren. PINA ist nicht wie einer der Tanzfilme Pina Bauschs, wenngleich er ähnlich zusammengewürfelt erscheint. PINA ist auch keine Dokumentation, denn es wird nichts dokumentiert. Aber obwohl er mehr fiktiv als dokumentarisch wirkt, fällt er auch als Spielfilm aus dem Rahmen, denn trotz Erzählungen fehlt die Narration. Schließlich ist PINA auch ein wenig Pina Bausch, aus alten Aufnahmen, im Gespräch, bei den Proben und sogar ein wenig beim Tanzen. Am besten ist dieses Sammelsurium aus kurzen Archivfetzen, 3D Rahmung, Aufführungsverfilmung, Wiederverfilmung, Off-Stimmen Portraits und deren getanzte Bebilderung wohl wirklich eine Hommage zu nennen. . . . → Kritik: Pina 3D (2011)

The King’s Speech – Die Rede des Königs (2011)

Feines und hervorragend gespieltes psychologisches Drama mit psychoanalytisch-schauspieltheoretischem Lösungsansatz, historischer Kulissenkulisse und wenig Handlung. Es ist neblig in London. Die heikle Weltpolitik am Vorabend des zweiten Weltkriegs zeichnet sich ebenso undeutlich ab wie die Konturen der Stadt, weswegen sie lediglich das Podium gibt, von welchem aus THE KINGS SPEECH spricht. Die Hofgesellschaft, die Königsfamilie, die Kleider und das ganze historische Setting: Nichts als Kulisse. Spannung, überraschende Wendungen, vertrackte Handlung: Nichts. Die erste Szene bringt es bereits ziemlich deutlich auf den Punkt, wo dieser Film anecken will. Albert (Colin Firth), Sohn des Königs und Bruder des Thronfolgers, soll eine große . . . → Kritik: The King’s Speech – Die Rede des Königs (2011)