Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Eine Familie (2010) | Filmkritik und Trailer

Eine Familie (2010) Film

Konflikte über Konflikte lässt Regisseurin Pernille Fischer Christensen in EINE FAMILIE aufbrechen und obwohl am Ende alles gelöst scheint, war doch nichts anderes als die Zeit am Wirken. Rikard (überragend gespielt von Jesper Christensen) ist kein schlechter Mensch, aber Geld und Erfolg lassen die Menschen nicht selten ihre Umwelt verändert wahrnehmen. Vielleicht ist es also die traditionsreiche und erfolgreiche Hofbäckerei, die ihm in schlechten Momenten die Demut vor dem Leben nimmt und seine egozentrische Ignoranz verschuldet. In guten Zeiten jedoch ist von all dem wenig zu spüren, denn wer viel zu geben hat, kann Selbstgerechtigkeit auch unter Gönnertum verbergen. . . . → Kritik: Eine Familie (2010) | Filmkritik und Trailer

Unknown Identity (2011)

Unknown Identity

Ohnmächtiger Kampf um die Identität inmitten krimineller Verstrickungen von Weltrang. Es wirkt wie eine Mischung aus BOURNE und kafkaeskem Gefängnis, wenn Martin Harris (Liam Neeson) nach einem Autounfall zwar nur Teile seiner Erinnerung verliert, ihm seine Identität aber dennoch abhanden kommt. Geraubt wird sie ihm von einem Unbekannten (Aidan Quinn) mitsamt seiner Frau (January Jones), die in einer der besten und gemeinsten Szenen des Films ihren angeblichen Mann nicht mehr kennt. Jones, sonst hauptsächlich als Erscheinung agierend, kann in diesem Wut evozierenden Moment all ihre makellose Unnahbarkeit in die Waagschale werfen. Das trifft Neeson alias Harris umso härter, denn . . . → Kritik: Unknown Identity (2011)

127 Hours (2010)

Fünf Tage in einem Canyon eingeklemmt und keiner hilft: Aron Ralstons wahre Geschichte vom Verlust der Unversehrtheit eines rastlosen Geistes. Obwohl die Ähnlichkeit frappierend scheint: Danny Boyles 127 HOURS hat so gut wie nichts zu tun mit BURIED – LEBEND BEGRABEN. Zwar steckt in beiden Filmen ein Mann allein in der Falle, Boyle jedoch wagt es nicht seinen Film vollkommen von der Welt abzuschneiden, was mit Hinblick auf die Zuschauer und den Zeigecharakter von Film berechtigt scheint. Dies kostet der Geschichte aber ihre Straffheit und bisweilen scheint der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film sehr fiktiv. Aron Ralston (James . . . → Kritik: 127 Hours (2010)

Tron: Legacy (2010)

Tron Poster

Die Legende ist zurück. Und obwohl alles anders aussieht und die Stimmung im Vergleich zum Ur-Tron deutlich ernster geworden ist, hat der Mega Blockbuster bei genauer Betrachtung noch nicht einmal die Story verändert. Der anfängliche Hinweis, dass im nun folgen Film aus künstlerischen Gründen nicht alle Szenen in 3D zu sehen sein werden und die Brille bitte trotzdem aufgesetzt bleiben soll, riecht nach fehlendem Selbstvertrauen. Schade, denn der erste Flug der Kamera durch die nächtliche Stadt, vorbei an Wolkenkratzern und durch den Titel, machen Lust auf mehr. Bis vor Flynns Haus fliegt die Kamera, wo Flynn (Jeff Bridges) gerade . . . → Kritik: Tron: Legacy (2010)

L.A. Crash (2004)

Episodenfilm um getriebene Menschen im Strudel von Rassismus und Kriminalität. Vielleicht, weil sich die Menschen in dieser Stadt, in der keiner mehr zu Fuß geht, nicht mehr berühren und alles hinter Metall und Glas stattfindet, vielleicht müssen sie deswegen mit ihren Autos zusammenkrachen, um überhaupt noch etwas zu spüren, so sinniert eine der Figuren, die Regisseur und Drehbuchautor Paul Haggis für seinen Film über L.A. ersonnen hat. Aber eigentlich ist es ein Film über die Menschen und wie ziellos sie durchs Leben gespült werden, Kollisionen inklusive. Es soll ja Menschen geben, die machen Anti Stress Übungen und Deeskalationstraining, aber die . . . → Kritik: L.A. Crash (2004)

In Ihren Augen (2010)

In Ihren Augen Poster

Ein optischer Leckerbissen, der zarte Gefühle banal, spannend und humorvoll serviert und dabei immer eigen bleibt. Es gilt ein Verbrechen zu klären für den Kriminalbeamten Espósito (Ricardo Darín), aber dafür muss er einen weiten und langen Weg gehen, über 25 Jahre hinweg. Als er ankommt, hat er eine Menge über sich gelernt, vor allem aber über Liebe und Angst. Esposito ist kein Held, genausowenig wie sein tapferer Weggefährte, der Trinker Sandoval (Guillermo Francella). Gemeinsam erinnern die beiden bisweilen an Don Quijote und Sancho Panza, denn der eine jagt Gestalten nach, die nur noch in seinem Kopf zu existieren scheinen, . . . → Kritik: In Ihren Augen (2010)

Ondine – Das Mädchen aus dem Meer (2009)

Ondine

Märchenfilm für Erwachsene, der zum Träumen anregt und die Welt verzaubert. Der Fischer Syracuse (Colin Farrell)  wurde in seinem Leben nicht gerade vom Glück verfolgt. Immerhin ist er dem Alkohol entronnen, was seine Exfrau nicht von sich behaupten kann. Ausgerechnet bei dieser jedoch lebt seine kranke Tochter Annie ( Alison Barry), die im Rollstuhl sitzt und auf eine Spenderniere wartet. Als er eines Tages in seinem Fischernetz eine bezaubernd schöne Frau findet, wendet sich plötzlich das Blatt und nebst vollen Fangnetzen hat er auch die volle Aufmerksamkeit seiner Tochter wieder, die in der Fremden schnell eine Selkie ausmacht, ein . . . → Kritik: Ondine – Das Mädchen aus dem Meer (2009)

The New World (2005)

gute filme: the new world

Wenig dramtischer und dennoch hoch emotionalisierender Stimmungsfilm. Terrence Malick, mit diesen Worten muss die Kritik beginnen. Wo BADLANDS und DAYS OF HEAVEN noch ein für den durchschnittlichen Kinogänger normales Maß an dramaturgischer Handlungsstraffheit besaßen, da bewegte sich DER SCHMALE GRAT schon deutlich davon weg und in Malick’s  THE NEW WORLD schließlich tritt die Handlung derart in den Hintergrund, dass sie nur mehr das Kostüm abgibt für die überbordenden Emotionen, welche aus tiefsinnigen Gedanken und feinfühligen, haptischen Bildern gesponnen werden. Malick berührt damit schon fast die Transzendenz, die Darren Aronofsky in THE FOUNTAIN unterstellt wird und beschreitet damit einen Weg, . . . → Kritik: The New World (2005)

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)

Die Ermordung des Jesse James

Irgendwo zwischen Biopic, Spätwestern, Märchen und Hommage bewegt sich dieser außergwöhnliche, langsame, psychologische und emotionale Film. Der Film erweckt den Eindruck, als hätte Drehbuchautor und Regisseur Andrew Dominik (nach dem gleichnamigen Roman von Ron Hansen) begonnen über die Legende Jesse James (Brad Pitt) zu recherchieren, um dann den Fortschritt seiner Nachforschungen und den damit verbundenen Wandel seiner Einsichten auf diesen amerikanischen Helden als dramaturgischen Bogen zu verwenden. Die Erzählerstimme gibt dabei den Faden und die Haltung des Regisseurs wieder. Gleich zu Beginn wird Jesse James ähnlich einer Naturgewalt oder eines Phänomens pathetisch bebildert eingeführt als einer, der allein . . . → Kritik: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)

Inception (2010)

inception Poster

Von: Christopher Nolan Mit: Cillian Murphy, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Leonardo DiCaprio, Lukas Haas, Marion Cotillard, Michael Caine, Tom Berenger, Tom Hardy Vielleicht sind Träume die einzige Quelle von Inspiration und Kreativität, im Filmgeschäft jedenfalls waren sie schon immer unerlässlich. Auf eine spektakuläre Art setzt sich Regisseur und Drehbuchautor Nolan mit Träumen auseinander, kratzt an großen Themen wie Erinnerung, freiem Willen und Erkenntnisfähigkeit und schafft es fast einen Knaller wie Matrix zu landen. Fast? Nun, nach Inception fragt man sich unweigerlich: War das ein Traum? Optisch, emotional, und kognitiv höchst . . . → Kritik: Inception (2010)