Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

21 Jump Street (2012)

21 Jump Street Poster

Teenager auf Trash: Als würde man Dick und Doof in die Schule schicken…

Die Serie um junge verdeckte Ermittler an der Highschool, die Ende der 80er ein großer Erfolg war- auch dank Johnny Depp – ist nun wirklich nicht die Art von Stoff, die man im Jahre 2012 im Kino erwarten möchte. Zum einen handelt es sich bei 21 Jump Street lediglich um eine Fernsehserie, die zudem lange vor der Emanzipation von Serien zum Supergenre produziert wurde; an Kino möchte man da gar nicht erst denken. Zum anderen hat sich seitdem viel verändert im Mikrokosmos Schule und die Highschool . . . → Kritik: 21 Jump Street (2012)

Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein (2011)

Die Liebenden Poster

Vieaux Vague: Hurendasein, Erinnerungsliebe und kompromisslose Konsequenz.

So alt ist Regisseur und Drehbuchautor Christophe Honoré noch gar nicht, als dass man von ihm einen Film erwarten möchte, der Liebe über Jahrzehnte und gar Generationen hinweg zu begreifen versucht. Und was er dabei geschaffen hat ist ein Monster. Inhaltlich, stilistisch und dramaturgisch präsentiert sich DIE LIEBENDEN – Von der Last, glücklich zu sein als ein zerrissenes Etwas mit schönen Augen und einem hässlichen Maul, in das der Zuschauer konsequent zu blicken gezwungen wird. Wer den Weg der Passion geht in Honorés Welt, der wählt eine Liebe jenseits der Gesellschaft, jenseits . . . → Kritik: Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein (2011)

Chronicle – Wozu bist du fähig? (2012)

chronicle Poster

Unter Damokles Schwert: Wozu man nicht fähig ist, wenn man zu allem fähig ist.

Dunkel und kalt geht es in CHRONICLE zu. Andrew (Dane DeHaan) ist der Außenseiter in der Schule, der Prügelknabe für seinen Vater (Michael Kelly), etwas peinlich für seinen Cousin Matt (Alex Russel) und ein Engel für die schwerkranke Mutter (Bo Petersen). Der Film von Regisseur Josh Trank trägt recht dick auf, um diese Charakterisierung zu etablieren, zitiert auch Klischees und bleibt gefühlt oberflächlich – für das anvisiert jugendliche Publikum sind diese Bilder jedoch so begreiflich, dass die Stimmung gleich in den Keller rutscht. Die Grenze . . . → Kritik: Chronicle – Wozu bist du fähig? (2012)

Was weg is, is weg (2012)

was weg is is weg Poster

Konstruiert und realistisch: Bayerische Komödie zum Lachen und Wundern.

Wieder einmal in der bayerischen Provinz und einmal mehr eine Komödie! Vereinzelte Publikumslieblinge scheinen den Weg für einen ganzen Herstellungshighway ins ländliche Bayern geebnet zu haben, Produktionen setzten immer gerne auf Bewährtes und Förderanstalten sowieso. Das Resultat: Bayern wird lustig. Die zu erzählende Geschichte im Regiedebüt von (Schauspieler) Christian Lerch handelt von der Baumgart Familie mit ihren drei Buben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und alles andere als eine Familiengemeinschaft bilden. Der sich Heavy on wire: Hansi (Maximilian Brückner) versucht auch Outoor In zu sein – und ja, der Film . . . → Kritik: Was weg is, is weg (2012)

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (2010)

detective dee Plakat

Fantastisch kombiniert: Sherlock Holmes wäre stolz auf seinen asiatischen Kung-Fu Kollegen, dessen Schlagfertigkeit und Logik es zudem mit Indiana Jones Abenteuerlust aufnimmt.

Ein großes Abenteuer und mindestens ebensoviel detektivische Finesse ziehen den Zuschauer in Tsui Harks DETECTIVE DEE UND DAS GEHEIMNIS DER PHANTOMFLAMMEN in ihren Bann. Von Anfang an wird hier versucht einen großen Film auf die Beine zu stellen, der sich nicht hinter einem Klassikern wie INDIANA JONES einreihen will. Kurz vor der Krönung der ersten chinesischen Kaiserin, ca. 700 nach Christus, ereignen sich mysteriöse Todesfälle um den Palast, was die Herrscherin (Carina Lau) dazu zwingt den Dissidenten . . . → Kritik: Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (2010)

John Carter – Zwischen zwei Welten (2012)

John Carter Plakat

Star Wars Killer? Eigensinnig ist er und egoistisch, der John Carter von der Erde. Sein einzig verbliebener Antrieb ist das Gold, mit dem er sich die Taschen füllen will. Größte Stärke – und gleichermaßen Schwäche – ist sein unverbesserlicher Dickkopf, der ihn auf direktem Weg und ohne Rücksicht auf Verluste ans Ziel bringen soll. Aber er war nicht immer so. Der amerikanische Bürgerkrieg hat den ehemaligen Captain Carter als einen verbitterten Mann . . . → Kritik: John Carter – Zwischen zwei Welten (2012)

Jungfrau (40), männlich, sucht… (2005)

Jungfrau (40), männlich, sucht... Image

Sex fixiert: Maskuline Liebeskomödie mit wenig Anstand, viel Spaß und noch mehr dahinter.

Schon der Titel ist so albern und dämlich, dass man vom Film gar nicht mehr erwarten will. Eine Komödie über einen vierzigjährigen Singlemann, der mit Dauererektion durch die Gegend rennt und seine Zeit mit Videospielen und Actionfiguren verbringt, das kann bestenfalls ein Spaß für Pubertierende sein – meint man. Dauerkomödiant Judd Apatow hat das Drehbuch zusammen mit Komiker Steve Carell geschrieben, ersterer hat dann noch die Regie gemacht und letzterer den Hauptdarsteller. Und das Ergebnis ist wirklich lustig. Schönheitstortur: Paul Rudd und Seth Rogen amüsiert von . . . → Kritik: Jungfrau (40), männlich, sucht… (2005)

Gefährten (2011)

Gefährten Plakat

Krieg im Spielbergland: Rührselig und schwer und entwurzelt.

Stolz sei er, so sagt Steven Spielberg, dass im ganzen Film GEFÄHRTEN (WAR HORSE) nur drei sehr kurze Szenen am Computer erstellt wurden. Alles was man auf der Leinwand sieht, sei wirklich passiert. Das ist durchaus beeindruckend, zeugt aber auch von der Haltung der Regielegende zur Moderne. Dabei hatte er erst kürzlich mit TIM UND STRUPPI einen Animationsfilm in Szene gesetzt; der zwar beeindruckend aussah, aber dramaturgische höchstens Kinder betören konnte. Ob er darauf auch stolz war? Neuerdings soll Spielberg sogar am Computer schneiden – mit ca. 15 Jahren Verspätung. Der . . . → Kritik: Gefährten (2011)

Dame, König, As, Spion (2011)

Dame König As Spion Poster

Aus dem Augenwinkel: Zurückhaltender und schwer greifbarer Agenten-Poker. Das Besondere an DAME, KÖNIG, AS, SPION ist vielleicht, dass es nichts Besonderes gibt an diesem Agententhriller, der sich selbst gar so wenig wichtig nimmt, dass er sich im Vorbeigehen erzählt. Man hat das Gefühl, die Kamera sieht gar nicht genau hin und kann keinesfalls behaupten, Ton oder Musik würden dramatische Momente sonderlich unterstützen. Stattdessen bleibt die Musik irgendwie leer, sofern sie nicht das Gezeigte konterkariert, wie ganz am Ende. Und wie oft in Agentenfilmen gibt der Ton viel Stille her – Warten und das gespannte Verfolgen einfacher Handlungen. Ein . . . → Kritik: Dame, König, As, Spion (2011)

Fearless (2006)

Fearless Plakat

Traurig, ernst, bekehrend: Martial-Arts Klassiker ganz unklassisch.

Huo Yuanjia ist das reale Vorbild, an dem sich dieser Film von Ronny Yu (Freddy vs. Jason) jedoch nur lose orientiert. Dies liegt wohl auch an den vielen nicht belegten Legenden und Mythen, die sich um den chinesischen Kampfkunsthelden ranken, der 1910 die Jin Wu Sports Federation gründete und damit in einer Zeit der kolonialen Unterdrückung für ein Aufbäumen des nationalen Selbstbewusstseins in China sorgte. Jet Li verkörpert in einer seiner besten Rollen den Mann, der erst schmerzvoll selbst lernen musste, wer er ist, eher er anderen als Vorbild dienen konnte. Jet . . . → Kritik: Fearless (2006)