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Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

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Filmbewertung Note 1

Cypher (2002)

Cypher

Hintergründigst verstrickter mit doppelt und dreifachem Boden versehener Science Fiction Spionagefilm, der darum ringt aus einem  hypnotischen Traum zu erwachen und nichts zurücklässt wie er es vorfand. Mind blowing und fernab gelebter Realität. In CYPHER entsteht der Eindruck, als würde der Film nie wirklich erwachen, als hielte ein Traum die Geräusche gedämpft und lenkte die Geschicke des Protagonisten Morgan Sullivan (Jeremy Northam) lautlos und unsichtbar. Der Protagonist versteht immer erst rückblickend was mit ihm geschieht, wie in der Traumanalyse. Handlungsort ist eine artifiziell konstruierte Welt, die jegliche visuelle Ungereimtheit konsequent ausspart. Hypersymmetrie gegen freie Formen, dunkle Grautöne versus Farbenreichtum . . . → Kritik: Cypher (2002)

Der Mandant (2011)

Der Mandant

Äußerst spannender und dennoch voll entspannter Anwaltskriminalfilm mit groovigem Soundtrack und jeder Menge Style. Ein Must-See mit GTA Flair. Was in Deutschland mit DER MANDANT recht bürokratisch betitelt ist, hat im Original weitaus mehr Wohlklang: LINCOLN LAWYER. Dabei verweist der Lincoln auf das fahrende Büro des Anwalts Haller (Matthew McConaughey), ein Kasten von einem Auto und schwarz wie der Chauffeur – aber der Schein trügt. Im Wagen von Haller herrscht ein heilloses Chaos und den aalglatten Widerling mit chromblitzender Fassade gibt er aus taktischen Gründen, er kann auch anders. Er ist der Typ, der es nach oben geschafft hat ohne sich von der Straße oder gesellschaftlichen Verfehlungen zu entfernen. Er ist der Bad Guy, der auf der Seite des Publikums ebenso wie auf der Seite der Dealer, Huren und . . . → Kritik: Der Mandant (2011)

The Tree of Life (2011)

the tree of life

Terrence Malick wird alt! The Tree of Life ist nur sekundär eine allumfassende Betrachtung des Lebens. Ursprung und Ziel dieser Gedanken ist aber der Tod. Um diesen gewinnbringend ins Leben einzubinden, will Malick nicht vom Glauben ablassen. Vermutlich war es schon in DER SCHMALE GRAT die Beschäftigung mit dem Tod und dem sinnlosen Zerstören von Leben im Krieg, die Malick zu einem kontemplativen und sinnsuchenden Meisterwerk antrieben. Und auch in THE NEW WORLD nimmt der Tod eine zentrale Stellung ein, der trotz aller Grausamkeit und Qualen als eine Erfüllung erscheint. THE TREE OF LIFE spart vordergründige Geschichten und Handlungen . . . → Kritik: The Tree of Life (2011)

Priest (2011)

Priest

Eklektizistische Ober Fläche: Priest ist ein fantasie- und actionreiches Ausstattungs- und Effektspektakel ohne Fenster zur Seele. „Und ob ich schon wandelte im zertrampelten Tal, für gute Bilder ist mir alles egal…“ Bevor Priest beginnen darf, werden dem Zuschauer zwei Rückblicke gegeben. Der eine untermauert schon den hohen ästhetischen Anspruch des düsteren Films, der von durchdachten Einstellungen und vielen Kamerabewegungen in einem perfekt ausgestatteten Set lebt. Der andere Rückblick hingegen, eine animierte Comiczeichnung, ist weder sonderlich hübsch anzusehen noch sonstwie fesselnd, vor allem aber konterkariert er den Look des restlichen Films. Wer dieses Element nicht der künstlerischen Leitung zuschreiben will, . . . → Kritik: Priest (2011)

Vergiss mein Nicht (2004)

Vergiss mein nicht

Stellen sie sich vor, es wäre möglich unliebsame Personen einfach aus der Erinnerung zu löschen.  Und dann müssen zwei, die sich eben erst kennenlernen, feststellen, dass sie sich gerade neulich gelöscht haben. Charly Kaufman schreibt das Drehbuch, Michel Gondry inszeniert und das Ergebnis ist so dicht und erstaunend, dass sie diesen Film bestimmt schon gesehen haben.

Und falls nicht, können sie sich vielleicht einfach nicht daran erinnern, aber selig sind schließlich die Vergesslichen, denn sie werden auch mit ihren Dummheiten fertig, glücklich hingegen sind jene, die ohne Zukunft leben und am allerglücklichsten ist man laut VERGISS MEIN NICHT . . . → Kritik: Vergiss mein Nicht (2004)

Thor 3D (2011)

thor

Dreidimensionale Bilder mit hohem Schauwert: THOR ist eine gelungene Kinoattraktion die nichts falsch macht und die Zeit wie im Fluge vergehen lässt. Die Titelsequenz  für sich genommen verdeutlicht mit welcher Akribie und Geduld hier unter der Regie von Kenneth Branagh Heerscharen von Computerartists gen Perfektion strebten. Branagh, den man näher bei Shakespeare als in der Comicactionecke sieht, wirkt wohltuend auf das Genre ein und beschert dem Film nebst toller Besetzung stets den richtigen Ton. So können auch zwischen einem Muskelberg und einer Primaballerina die Funken fliegen, ohne dass es ins Auge geht. Wenn dann noch Größen wie Stellan Skarsgård . . . → Kritik: Thor 3D (2011)

The Fighter (2010)

The Fighter

Gekämpft wird für Anerkennung in der Familie, aber es wird auch geboxt. Dabei ist der gefährliche Sport sowohl Fluch als auch Segen für Menschen ohne Horizont. Mit einem  Film im Film führt Regisseur David O. Russel seine Charaktere ein, genauer einer HBO Dokumentation im Film. Wie die Geschichte um den Boxer Micky Ward (Mark Wahlberg)  selbst, so gehört auch diese Dokumentation zur wahren Begebenheit. In ihrem Zentrum steht Dicky Eklund (Christian Bale), Micky’s Halbbruder, der auch ohne die Kamera gerne die Hauptrolle übernimmt, obwohl er eigentlich nur seinen Bruder trainiert. Ohne Unterlass und angespornt von seiner berechnenden Mutter (Melissa . . . → Kritik: The Fighter (2010)

Betty Anne Waters (2010)

Betty Anne Waters

In gefassten Bildern erzählt der Film die wahre Geschichte des zwanzigjährigen Kampfs der Betty Anne Waters (Hilary Swank) um die Freiheit ihres Bruders Kenny (Sam Rockwell). Letztendlich erzählt BETTY ANNE WATERS weder spektakulär noch ist er sonderlich handlungsreich. Dennoch vermag der Film zu fesseln und geht unter die Haut, nicht zuletzt durch den unmittelbaren Emotionsfluss bei Hilary Swank. Der Film ist aber auch geprägt von einem Gefühl der Ohnmacht und der hierdurch latent erzeugten Wut gegen alle jene, die aus Ignoranz, persönlichen Interessen oder Aufgrund von Vorurteilen ihre gesellschaftliche Stellung und Macht missbrauchen. Als Kinder waren die Geschwister Betty . . . → Kritik: Betty Anne Waters (2010)

Sympathy for Mr. Vengeance (2002)

Sympathy For Mister Vengeance

Nach emotionaler Erdrosselung erfolgt körperliche Dekonstruktion: Autistisch unterkühlter Leidenstrip voller Gewalt. Ryu (Shin Ha-kyun) ist mehr ein Mann der Taten denn der Worte, schließlich ist er taubstumm. Dennoch verrät seine Oberfläche viel über sein Inneres. Das Innere ist es, was die Schuld für all das Leid in SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE trägt, deswegen wird es verdrängt und ausradiert, von allen Figuren –  bis schließlich nur noch die Körper ihre angeblich unvermeidlichen Aufgaben erfüllen, stetig dem Tod entgegen. Gefühle werden nicht ausgedrückt, sie werden befolgt wie Befehle. Die Handlung verläuft sachlich kalt und mit ruhiger Präzision. Park Chan-wook inszeniert hierbei . . . → Kritik: Sympathy for Mr. Vengeance (2002)

Shaun of the Dead (2004)

Shaun of the Dead

Shaun (Simon Pegg) hat Beziehungsstress mit Liz (Kate Ashfield), die irgendwie nicht damit einverstanden ist, dass er sein ganzes Leben in einer Kneipe mit seinem faulen Mitbewohner Ed (Nick Frost) verbringt. In der Tat ist Shauns Leben als Elektroverkäufer derart monoton, dass er erst gar nicht bemerkt, dass sich um ihn herum alle in Zombies verwandeln. Nachdem er aber Blut geleckt und seinem ersten Zombie den Schädel eingeschlagen hat, begibt er sich mit seiner rechten Hand Ed auf Heldentour, um erst seine Mutter und dann Liz zu retten. SHAUN OF THE DEAD ist eine Komödie im Zombie Genre, die, . . . → Kritik: Shaun of the Dead (2004)