Anzeige:

Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

Anzeige:

Filmbewertung Note 1

Fearless (2006)

Fearless Plakat

Traurig, ernst, bekehrend: Martial-Arts Klassiker ganz unklassisch.

Huo Yuanjia ist das reale Vorbild, an dem sich dieser Film von Ronny Yu (Freddy vs. Jason) jedoch nur lose orientiert. Dies liegt wohl auch an den vielen nicht belegten Legenden und Mythen, die sich um den chinesischen Kampfkunsthelden ranken, der 1910 die Jin Wu Sports Federation gründete und damit in einer Zeit der kolonialen Unterdrückung für ein Aufbäumen des nationalen Selbstbewusstseins in China sorgte. Jet Li verkörpert in einer seiner besten Rollen den Mann, der erst schmerzvoll selbst lernen musste, wer er ist, eher er anderen als Vorbild dienen konnte. Jet . . . → Kritik: Fearless (2006)

Pusher (1996)

pusher plakat

Embeded Fiction Reporting: Gangstertragödie ohne Tränen.

Ausweglos ist die Welt für Pusher Frank (Kim Bodnia), nur er weiß es nicht, bis ganz zum Ende weiß er es nicht und Regisseur Winding Refn lässt seine uneinsichtige Hauptfigur einfach nicht zur Vernunft kommen. Als Pusher bringt Frank die Drogen an den Mann; auf eigenes Risiko kauft und verkauft er und steht dabei in der Schusslinie von Polizei und all jenen unlauteren Berufsgenossen, die dringend Geld oder Drogen brauchen und dafür alles tun würden. „Ich könnte alles machen, ich hab nur keinen Bock darauf“, sagt Franks Freundin Vic (Laura Drasbæk) , als . . . → Kritik: Pusher (1996)

In guten Händen (2011)

In guten Händen Poster

Vibrator statt Thermometer: Hysterisch komödiantisch bis der Arzt kommt.

HYSTERIA lautet der Originaltitel von Tanya Wexlers romantischer Komödie, die sogar ein wenig Drama und etwas Emanzipation bietet. Anders als Cronenbergs A DANGEROUS METHOD sind hier aber kein Freud und kein Breuer dem versexten Unterbewusstsein auf der Spur. Vielmehr wird die Hysterie noch vor der psychoanalytischen „Talking Cure“ zerschlagen, kaum das Charcot sie in der Salpetrière pathologisierte. Um 1880 hat der fortschrittliche Arzt Mortimer (Hugh Dancy) wahrlich einen schweren Stand in einem London, das statt auf Hygiene lieber auf Aderlass und Blutegel setzt. Sein ominöser Glaube an unsichtbare Keime kostet . . . → Kritik: In guten Händen (2011)

Jane Eyre (2011)

Jane Eyre Jamie Bell Bild

Historischer Klassiker: Jungregisseur filmt sensibles Liebesdrama mit ausdrucksstarken Landschaftsbildern und einer erstklassigen Besetzung.

Cary Fukunaga, Regisseur des hervorragenden, südamerikanischen Gangsterfilmes SIN NOMBRE, inszeniert mit Charlotte Brontës Klassiker JANE EYRE erneut ein hochemotionales Werk, nur tragen seine traurigen Helden diesmal viktorianische Garderobe statt Tattoos und Turnschuhen. Abermals gelingt es ihm, die markanten Eigenheiten des Milieus, von der distinguieren Sprache bis zum sonderbaren Rollenverständnis der Figuren, ohne  Befremdlichkeit zum Leben zu erwecken. Mit einfachen Bildern wird die Geschichte des Waisenkindes Jane Eyre (Mia Wasikowska) erzählt, die nach einer leidvollen Kindheit voll psychischer und physischer Misshandlungen als Gouvernante bei Mr. Rochester (Michael . . . → Kritik: Jane Eyre (2011)

Adams Äpfel (2005)

Adams Äpfel Poster

Zynisch, spöttisch, bewegend: Gutmenschliche Ignoranz trifft auf Nazibosheit und erheitert.

Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen hatte bereits große Erfolge mit IN CHINA ESSEN SIE HUNDE (Drehbuch), DÄNISCHE DELIKATESSEN und dem Drehbuch des Oscar Gewinners IN EINER BESSEREN WELT, der den Umgang mit Gewalt thematisiert. Auf groteske Art handelt auch ADAMS ÄPFEL von Gewalt, diesmal sogar von einer höheren, die ihre leidtragenden Protagonisten jedoch zu nicht weniger drastischen Maßnahmen zwingt, um bewältigt zu werden. Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen) hütet eine malerische Kirche im Nirgendwo — und die zwei Ex-Sträflinge Gunnar (Nicolas Bro) und Kahlid (Ali Kazim), die auf Bewährung . . . → Kritik: Adams Äpfel (2005)

The Fall (2006)

the fall Bild

Fantasieren, fabulieren, träumen: Visuelles Märchen, ohne Richtung, ohne Absicht, ohne Ziel. Grob zusammengefasst handelt Tarsem Singhs Film THE FALL von dem traumatisierten Stuntman Roy (Lee Pace), der nach einem Unfall mit heftigen Rückenschmerzen und funktionsuntüchtigen Beinen im Krankenhaus zu verzweifeln droht, wäre da nicht Alexandria (Catinca Untaru), eine pummeliges Mädchen mit gebrochenem Arm und ausgeschlagenen Zähnen. Die Handlung spielt in den 20er Jahren in Amerika und mindestens ebenso in der Fantasie seiner Protagonisten, die mit abenteuerlichem Märchenerzählen mehr als nur die Zeit tot zu schlagen versuchen. Von der ersten Sekunde an imponiert der Film mit großartigen Bildern und schamlos . . . → Kritik: The Fall (2006)

Zwei an einem Tag (2011)

Zwei an einem Tag Bild

Trauriges aber versöhnliches Lebensdrama um wirkliche Menschen ohne Glanz und Glamour. Nicht wenige werden bereits das gleichnamige Buch (2009) von David Nicholls kennen, auf dem dieser Film basiert und nicht wenige davon werden weiblich sein. Im Kino jedenfalls lag die Frauenquote bei gut 90%, dabei spiegelt der Film weder eine feminine Sicht wider, noch dreht er sich um sogenannte Frauenthemen. Emma (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess) haben zusammen ihren Uniabschluss gemacht und sind prompt nach durchzechter Nacht aneinandergeraten. Gezecht hat aber nur Dexter, der die unscheinbare Emma bis dato noch nicht einmal wahrgenommen hat. Obwohl sie nicht wirklich . . . → Kritik: Zwei an einem Tag (2011)

Real Steel (2011)

Real Steel

Oberflächlich und rührselig: REAL STEEL ist ein schöner Film aus dem Spielbergkosmos (Produzent), dessen schöne Trauer und kindische Freude emotional unterhalten. Wer im Boxen eine ähnliche Dramatik ins Geschehen zaubern will wie das Boris Becker etwa viele Male im Tennis gelang, der muss schon so maßlos übertreiben wie in ROCKY, wo halb tot Geprügelte plötzlich wieder mit Bärenkräften austeilen. Noch weiter kann man eigentlich nicht gehen — ja es sei denn, man lässt Science-Fiction Maschinen kämpfen, denen die Fantasie jedwede Fähigkeiten zusprechen darf. REAL STEEL ist ein Boxerfilm durch und durch und gleichzeitig meilenweit entfernt von psychischen Abgründen wie . . . → Kritik: Real Steel (2011)

Fenster zum Sommer (2011)

Fenster zum Sommer Plakat

Sehnsucht, Trauer, Liebe: Waschke + Hoss in einer magischen Welt. Irgendwo zwischen Beziehungsdrama und magischem Realismus im Stile von Julio Medem’s TIERRA oder DIE LIEBENDEN VOM POLARKREIS inszeniert Hendrik Handloegten FENSTER ZUM SOMMER, frei nach dem gleichnamigen Roman von Hannelore Valencak. Als Juliane (Nina Hoss) den Vorhang öffnet, ist es plötzlich Winter. Dabei war es beim Einschlafen noch Ende Juni. Nun ist die Zeit aber nicht vergangen, sondern . . . → Kritik: Fenster zum Sommer (2011)

Killer Elite (2011)

Killer Elite Bild

Wahre Geschichte? Zwischen brutaler Körperlichkeit und paranoider Kampfmoral blüht der Actionthriller richtig auf. KILLER ELITE verpasst es nicht im Vor- und Nachspann darauf hinzuweisen, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, bzw. auf dem Buch The Feather Men von Ranulph Fiennes, der darin angeblich seine Erlebnisse als SAS Soldat wiedergibt. So unglaublich erscheint die berechnend brutale Story, dass sie eigentlich schon wieder wahr sein könnte. Was als billiger Plot für Actionfilme mit der Festsetzung des Auftragskillers Hunter (Robert de Niro) und dem Befreiungsversuches seins Schützlings Danny (Jason Statham) beginnt, verstrickt sich bald zu einem personengeladenen Geheimdienst-Geschachere, in dem nicht alles ist . . . → Kritik: Killer Elite (2011)