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Filme nach Schulnoten:

Nach Jahren sortierte Filme

NACH GUTEN FILMEN SORTIERT:
2011
2010
2009
2008

KINOFILME UNSORTIERT:
2012
2011
2010
2009

Filme nach Altersbeschränkung

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Filmbewertung Note 1

Safe House (2012)

Safe House Poster

Rough Reality: Smarter Cast in hartem Thriller.

SAFE HOUSE  steht ganz in der Tradition der BOURNE Thriller: Atemlose und intrigante Action in einer pausenlosen Jagd durchs Agentenmilieu. Anders als bei der Hatz auf Jason Bourne ist der Schauplatz hier jedoch ziemlich festgelegt: Kapstadt- Südafrika. Sehr zum Leidwesen von Matt (Ryan Reynolds), der hier für ein Safehouse des CIA zuständig ist. Das ist sowohl ein Zufluchtsort für Agenten, als auch ein von außen kaum zu überwachender, rechtsfreier Raum für die schmutzigen Machenschaften des Geheimdienstes. In Kapstadt jedoch herrscht Flaute und Matt sitzt schon länger als für seine Karriere förderlich in . . . → Kritik: Safe House (2012)

Babycall (2011)

Babycall Poster

Wirklichkeit und andere Fiktionen: Verloren im Erinnerungsverlust von Noomi Rapace.

Es dauert gar nicht lange, bis in BABYCALL klar wird, dass in der Welt von Anna (Noomi Rapace) alles nicht in Ordnung ist. Flüsternd und bedrängend schiebt sich das erste Bild in den Film, verstörend und mit einer Musik, die schon weint noch ehe man seufzen kann – es bläst der Chor der griechischen Tragödie zum Gefecht! Wortlose und monotone Gesten sprechen Bände, Körperhaltungen erzählen von einer gekrümmten Seele. Noomi Rapaces wächsernes Antlitz gibt eine ungeschminkte Landschaft preis, in deren Tiefe man sich bald voll Schwermut verliert. Für Anna . . . → Kritik: Babycall (2011)

Men in Black 3 (2012)

Men in Black 3 Poster

Back in Black: Alien ass kickin‘ kick ass K und J fallen in die Erinnerung.

Das großartigste bei der Kinoerschaffung der MIB vor 15 Jahren war das Staunen, welches die streng geheime Agententruppe auslöste, die unsere Welt tagtäglich vor außerirdischen Übergriffen bewahrte. Dabei war das Staunen noch nicht einmal dem Umstand geschuldet, dass nichts so ist wie es scheint. Stattdessen war es die lakonische Art, mit welcher die körperlich oft haushoch unterlegenen Agents den Aliens ohne mit der Wimper zu zucken entgegentraten, um in deren Liga mitzumischen. Die Agents? Besser der Agent: Tommy Lee Jones alias Agent K. Um . . . → Kritik: Men in Black 3 (2012)

Our Idiot Brother (2011)

our idiot brother Poster

Naive Schönheit: Zarter Humor und Positivismus hinter bizarrer Vagina und schwankender Identität. So absurd, rührend und positiv OUR IDIOT BROTHER auch sein mag, im Kern liegt diese emotionale Komödie gefährlich nah an der Wirklichkeit. Und in dieser New Yorker Wirklichkeit sehen sich die drei Schwestern Miranda (Elizabeth Banks), Natalie (Zooey Deschanel) und Liz (Emily Mortimer) plötzlich mit ihrem leichtgläubig wirkenden Bruder Ned (Paul Rudd) konfrontiert. Dieser etwas einfache Öko-Späthippie befindet sich gerade auf der Suche nach einer Bleibe, denn seine vormalige Freundin (Kathryn Hahn) will ihn nicht mehr haben. Reihum tingelt der Versager der Familie . . . → Kritik: Our Idiot Brother (2011)

21 Jump Street (2012)

21 Jump Street Poster

Teenager auf Trash: Als würde man Dick und Doof in die Schule schicken…

Die Serie um junge verdeckte Ermittler an der Highschool, die Ende der 80er ein großer Erfolg war- auch dank Johnny Depp – ist nun wirklich nicht die Art von Stoff, die man im Jahre 2012 im Kino erwarten möchte. Zum einen handelt es sich bei 21 Jump Street lediglich um eine Fernsehserie, die zudem lange vor der Emanzipation von Serien zum Supergenre produziert wurde; an Kino möchte man da gar nicht erst denken. Zum anderen hat sich seitdem viel verändert im Mikrokosmos Schule und die Highschool . . . → Kritik: 21 Jump Street (2012)

Chronicle – Wozu bist du fähig? (2012)

chronicle Poster

Unter Damokles Schwert: Wozu man nicht fähig ist, wenn man zu allem fähig ist.

Dunkel und kalt geht es in CHRONICLE zu. Andrew (Dane DeHaan) ist der Außenseiter in der Schule, der Prügelknabe für seinen Vater (Michael Kelly), etwas peinlich für seinen Cousin Matt (Alex Russel) und ein Engel für die schwerkranke Mutter (Bo Petersen). Der Film von Regisseur Josh Trank trägt recht dick auf, um diese Charakterisierung zu etablieren, zitiert auch Klischees und bleibt gefühlt oberflächlich – für das anvisiert jugendliche Publikum sind diese Bilder jedoch so begreiflich, dass die Stimmung gleich in den Keller rutscht. Die Grenze . . . → Kritik: Chronicle – Wozu bist du fähig? (2012)

The Grey - Unter Wölfen (2011)

The Grey - Unter Wölfen Plakat

Männer ohne Frauen: Gebrochenheit, Pathetik, heroische Brachialität.

THE GREY ist einer dieser Liam Neeson Filme, der nicht wirklich schlecht ist, locker sein Geld macht aber ein wenig nichtsagend und seelenlos über die Leinwand flimmert. Die Bilder sind unspektakulär und gelungen, die Inszenierung und der Schnitt sprechen meist für kluges Storytelling und der Sound ist auch gut. Sonderlich tief eintauchen kann man in das aufgesetzte Drama um den Außenseiter Ottway (Liam Neeson) dennoch nicht, denn seine Trauer, seine gebrochene Lebenskraft und sein heroisch pathetisches, letztes Gefecht sind irgendwie trotzdem in der falschen Stimmung gedreht, um das fühlbar zu machen, was . . . → Kritik: The Grey – Unter Wölfen (2011)

Martha Marcy May Marlene (2011)

Martha Marcy May Marlene Poster

Mensch, Gesellschaft, Werte: Wer bin ich, wenn ich nichts wert bin?

Die Alliteration weiblicher Vornamen im Titel von MARTHA MARCY MAY MARLENE bezeichnet zwar nur eine einzige Person. Im Inneren dieser Person findet sich aber genug Leere, so dass all die Namen problemlos Platz darin finden. Newcomer Elizabeth Olsen spielt diese Person fabelhaft, die eigentlich nur Martha heißt und wohl eine irgendwie schwere und auch einsame Jugend verlebt haben muss. Was genau da passiert ist, bleibt abgesehen vom Tod der Mutter und der Trennung zur Schwester im Dunkeln, wie vieles andere im Film auch. Aus einer schwarzen Wand des Vergessens und nicht Erinnernwollens taucht Martha plötzlich im Leben ihrer Schwester auf, nachdem sie jahrelang verschwunden war. Von ebenso fragwürdiger Dunkelheit umschlossen trägt der Film seine Szenen vor und weigert sich bis ganz zuletzt, das mensch . . . → Kritik: Martha Marcy May Marlene (2011)

Headhunters (2011)

headhunters Poster

1,68 – Thriller: Rastloser Schlagabtausch mit viel haptischer Präsenz und kuriosen Momenten.

HEADHUNTERS erzählt einen packenden, absurden und durch und durch körperlichen Thriller mit einem ordentlichen Spritzer Humor. Die Geschichte lebt von der Art Spannung, die ein eher gewöhnlicher Mensch erfährt, der in eine außergewöhnliche Situation gerät und dessen Leben sich von einem Moment zum nächsten vollkommen auflöst. So ganz gewöhnlich ist der geltungsbedürftige Roger (Aksel Hennie) dann zum Glück doch nicht, schließlich ist er ein erfahrener Bilderdieb – im Nebenjob. So schafft es der Mann, dessen Körpergröße allein ihn bereits zum Underdog stilisiert, eine große Frau wie Diana . . . → Kritik: Headhunters (2011)

Haywire (2011)

Haywire Plakat

Anders Film: Verkompliziertes Simpel mit betonter Echtzeit in zeitentkoppelter Collage und paradoxer Kausalität. Man könnte Steven Soderberghs neuesten Film HAYWIRE durchaus als ein bisschen experimentell bezeichnen, als zumindest soviel anders, dass er nicht die am breitesten getretenen Wege des Actionthrillers beschreitet. Ein Anders, das auch stark in die Richtung von WER IST HANNA weist und deswegen genauso jenes Anders beschreibt, bei dem man sich nie ganz sicher ist, ob es nun den glimpflichen Ausgang einer verkorksten Inszenierung darstellt, oder ob es doch so gewagt war. Zwar gebiert die Not mitunter die genialsten Lösungen, viel öfter aber bringt sie . . . → Kritik: Haywire (2011)